Es war einmal… Die französische Kantate von Les Talens Lyriques, Christophe Rousset
Es war einmal… Die französische Kantate von Les Talens Lyriques, Christophe Rousset
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Es war einmal... Die französische Kantate oder Ludwig XIV. in der Abenddämmerung<p> Lysandre Châlon, Bassbariton<br> Christophe Rousset, Cembalo und Leitung<br> Les Talens Lyriques</p><p> Zu Beginn des 18. Jahrhunderts öffnete sich die Musik neuen Emotionen. Nach dem Tod Ludwigs XIV. im Jahr 1715 lockerte sich die strenge Konvention und wich einer unbeschwerteren Stimmung, beinahe einer Rückkehr zur höfischen Liebe. Die Künste, insbesondere die Musik, wurden nun von italienischen Einflüssen geprägt, bewahrten aber gleichzeitig ihre feine französische Sensibilität.<br><br> Mit Couperin und Montéclair wenden wir uns von Lullys Pomp und Prunk ab und entdecken einen intimeren, zarteren Ausdruck. Ihre Werke zelebrieren eine Liebe, die zugleich raffiniert und aufrichtig ist, in der Virtuosität stets im Dienste der Emotion steht. Dieses Programm spiegelt jene Epoche wider: eine Zeit, in der die Menschen wieder lernten, frei zu lieben, in der Musik wie im Leben.<br><br> Programm:</p><p> François Couperin (1668-1733)<br> Ariadne wird von Bacchus getröstet, Kantate (1708)<br> Sonate The Visionary – Triosonate (1726)</p><p> Michel Pignolet de Montclair (1667-1737)<br> Die Entführung der Orithyia, Kantate, Zweites Buch (1713)</p>
